Information

Man geht davon aus, dass pro Minute ohne Sauerstoffversorgung des Gehirns, die Überlebenswahrscheinlichkeit, um 10% sinkt.
Durch Unterlassen der HLW und die späte Defibrillation (10min) beträgt die Überlebenswahrscheinlichkeit nur maximal 2%. Folgeschäden des Gehirns durch den langen Sauerstoffmangel sind fast unausweichlich.
Die Überlebenschance steigt auf bis zu 45%
Wenn bei einem Herzstillstand nach sofortiger Alarmierung des Rettungsdienstes mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung durch Laien begonnen wird, der First Responder nach 5 Minuten den Defibrillator erfolgreich einsetzt, und nach 12 Minuten der Notarzt mit dem Rettungsdienst erweiterte Massnahmen (Atemwegs Management, Medikamente, externer Herzschrittmacher,...) ergreift, steigt die Überlebenswahrscheinlichkeit auf bis zu 45%!

deutlicher Zeitvorteil

Wenn man also davon ausgeht, dass der Rettungsdienst in unserem doch sehr ländlichen Gebiet mindestens 10, oder eher 15 Minuten benötigt, bis er vom Notruf beim Patienten ankommt, zeigt sich wie notwendig es ist, dass jeder in Erster Hilfe geschult ist und ein gut funktionierendes First Responder System aktiv ist.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, oder Ihnen etwas unklar ist, schreiben Sie uns am besten eine Email! Unsere Ansprechpartner finden Sie hier.

Über die Grenzen hinaus...

Selbst über die Gemeindegrenzen hinaus wird der Höhenrainer First Responder angefordert. Zunehmend werden Einsätze in Icking und dessen Umland geleistet. Vermehrt werden auch Abschnitte der Bundesstraße 11 und der Autobahn A95 (München-Garmisch) vom First Responder Höhenrain mit abgedeckt (eine „Auto-Geburt“ auf dem Standstreifen war auch dabei…)

Ehrenamtlich in der Freizeit

Der Dienst wird von den Einsatzkräften unentgeltlich während ihrer Freizeit geleistet und stellt ein zusätzliches Angebot zum regulären Rettungsdienst dar.

Der First Responder ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, folglich besteht von Seiten des Patienten kein rechtlicher Anspruch
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